1880
am 26. Dezember Geburt von Augusta von Zitzewitz in Berlin, Tochter des preußischen Oberleutnants und Flügeladjutanten Coelestin von Zitzewitz (23.2.1847-1892) und der Engländerin Elise, geborene Köbel (29.7.1847-15.2.1922).
Mit ihren acht Geschwistern wächst Augusta von Zitzewitz zweisprachig auf.
1892
Tod des Vaters am 27. Februar 1892. Aufnahme in den Augusta-Stift
1907-1911
Beginn der Ausbildung zur Malerin in der Zeichen- und Malschule des Vereins der Berliner Künstlerinnen, u.a. bei dem Secessionisten Georges Mosson. Sie richtet sich eigenes Atelier ein.
1911
Mitglied im Verein der Berliner Künstlerinnen
1912-1915
Auf Empfehlung von Käthe Kollwitz geht sie im Herbst nach Paris zum Studium an die Académie Julian und zu dem Kubisten Jean Metzinger. Ihre Freundinnen Helen Grund, die ins Atelier von Maurice Denis geht, und Fanny Remark studieren in derselben Zeit in Paris.
Zusammentreffen mit dem Galeristen I.B. Neumann und dem Henri Matisse-Kreis, sie verkehrt im Café du Dome
1914
Heirat mit dem jüdischen Kunsthistoriker, dem Dürer-Forscher Erich Römer (1888-1934)
1915
Mitglied in der Berliner »Freien Secession«. Geburt der Tochter Ilse-Marie Roemer
1917
bis 1932 entstehen Holzschnitte, u.a. für die linksliberale Zeitschrift Aktion von Franz Pfemfert
1918
Ausstellung in den Verlagsräumen der Aktion bei Franz Pfemfert. Die Aktion, 8. Jg., Heft 19-20, 1918 ist mit Arbeiten von Augusta von Zitzewitz illustriert.
1922
Sie bezieht die Wohnung in der Reichsstraße 97, Berlin-Westend und bleibt hier bis zum Lebensende
Tod ihrer Mutter Elise von Zitzewitz
1923
Artikel in Deutsche Kunst und Dekoration: Augusta von Zitzewitz - Berlin von Alfred Kuhn, S.117-124
1932
Einzel-Ausstellung »Bildnisse« im Deutschen Lyceum-Club am Lützow-Platz, Berlin-Tiergarten
1933
Arbeitsverbot, ihre Kunstwerke werden als »entartet« eingestuft. Ihre Tochter Ilse-Marie kann als Halbjüdin nicht weiter das Gymnasium besuchen
Nach 1945
Zahlreiche Portraitaufträge, auch Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Ausstellungen in Deutschland
1960
Augusta von Zitzewitz stirbt am 14. November in Berlin
1980
Ausstellung der Stiftung Pommern im Rantzaubau des Kieler Schlosses
1988
Beteiligt in der Ausstellung „Carta X Carta“ im „Auditorium di San Domenico“ in Narni, Italien, in der Sektion
„Berlin 1920er und 1930er Jahre“ ausgewählt und beschickt von DAS VERBORGENE MUSEUM, Berlin (25.6. – 31.7.1988)
2003
Eine Gedenkplakette für Auguste von Zitzewitz wird an ihrer Wohnstätte Reichsstraße 96/97, Berlin-Westend angebracht
2015
Beteiligung in der Ausstellung „Quo Vadis, Mater? – Künstlerinnen des Berliner Lyceum-Clubs 1905-1933“,
DAS VERBORGENE MUSEUM, Berlin.
2017
Augusta von Zitzewitz ist in der Ausstellung “Künstlerinnen im Dialog – Drei Tassen und eine japanische Puppe“,
DAS VERBORGENE MUSEUM, Berlin, mit der Portraitstudie „Ludwig Justi“ und einer Zeichnung „Kleinkind“ vertreten.
2019
Beteiligung in der Ausstellung “Künstlerinnen im Dialog – Freiheit der Formen – Kühnheit der Farben“,
DAS VERBORGENE MUSEUM, Berlin, mit sechs Arbeiten.
Ausstellung: CARTA X CARTA | Künstlerinnen im Dialog | Quo-Vadis-Mater
ERÖFFNUNG
Mittwoch, 26. April 2017 | 19 Uhr
LAUFZEIT
27. April 2017 - 06. August 2017
ÖFFNUNGSZEITEN
Donnerstag, Freitag 15 - 19 Uhr
Samstag, Sonntag 12 - 16 Uhr
ADRESSE
DAS VERBORGENE MUSEUM
Schlüterstrasse 70
10625 Berlin-Charlottenburg
TELEFON
+49 (0) 30 861 34 64
MAILADRESSE
FLYER zur Ausstellung
Verkehrsanbindungen
S5, 7, 75, 9 Savignyplatz
U2 Ernst-Reuter-Platz,
Bus M49, X34
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